Online-Elternabend der Berufsberatung

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Online-Elternabend der Berufsberatung

Bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz können Väter und Mütter ihre Sprösslinge auf vielfältige Weise unterstützen. Wie das geht erfahren diese im Rahmen
des Online-Elternabends der Agentur für Arbeit am 8. Juli 2021 zwischen 16.00 und
18.00 Uhr.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit ist in dieser Zeit für die Eltern über Microsoft Teams ansprechbar und informiert rund um den Einstieg ins Berufsleben.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, wie man den für sich passenden Ausbildungsberuf findet und welche Unternehmen in diesen Bereichen ausbilden. Der Elternabend fällt in den Endspurt am Ausbildungsmarkt und bietet einen Überblick über aktuell noch unbesetzte Ausbildungsplätze. Neben der Agentur für Arbeit informieren auch die Industrie- und Handelskammer für die Pfalz (IHK) sowie die Handwerkskammer der Pfalz (HWK).

Digitale Themenräume

1 Kinder bei der Berufswahl unterstützen, aber wie?
Im Gespräch mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

2 Jetzt mit einer dualen Ausbildung ideal ins Berufsleben starten.
Überblick über noch offene Ausbildungsstellen.

3 Duales Studium – was hat es damit auf sich?
Mehr erfahren, wie der Nachwuchs Studium und Ausbildung verknüpfen kann.

4 Nächster Schritt: Hochschule oder Universität.
Was ist wichtig und welche Termine sind zu beachten?

5 Wenn der angestrebter Schulabschluss fraglich ist.
Wie kann es trotzdem gut weitergehen?

6 Noch nicht bereit für eine Ausbildung?
Weiter zur Schule? Praktika oder ein Freiwilligendienst helfen bei der Orientierung.

7 Ins Gespräch kommen –
mit der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz (IHK Pfalz)

8 Ins Gespräch kommen –
mit der Handwerkskammer der Pfalz (HWK Pfalz)

Eltern als wichtige Berufswahlhelfer

Es ist meist die erste wirklich bedeutsame Entscheidung, die junge Leute treffen müssen und
sie fällt in eine Zeit, in der bei ihnen die Verunsicherung ohnehin groß ist: Wenn es um Beruf
und Ausbildung geht, beobachten Eltern die Unentschlossenheit ihres Nachwuchses meist
mit wachsender Besorgnis und fühlen sich oft genauso hilflos wie die jungen Leute selbst.
Doch Eltern können die Kinder vielfältig unterstützen.

Denn auch wenn Jugendliche sich in der Pubertät zunehmend von zu Hause abnabeln und
nur noch eingeschränkt auf den Rat ihrer Eltern eingehen, bleiben Vater und Mutter bei der
Orientierung auf dem Ausbildungsmarkt in den allermeisten Fällen wichtige Vorbilder und
Ansprechpartner. Vorausgesetzt, Mütter und Väter können auf die Fragen ihrer Kinder
kompetent antworten. Angesichts eines Ausbildungsmarktes, der sich in den letzten 20
Jahren rasant verändert hat und eine kaum überschaubare Fülle von Möglichkeiten bietet, ist
das allerdings gar nicht so einfach. Die Agentur für Arbeit hält deshalb einen ganzen Strauß
von Unterstützungsangeboten vor, die auch für Eltern, die ihre Söhne und Töchter auf dem
Weg in den Beruf begleiten wollen, eine kostbare Hilfe sein können.

Wichtig ist es, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen. Denn gerade junge Leute
können oft schlecht einschätzen, wie viel Zeit nötig sei, um sich umfassend zu informieren.
Zwei Jahre vor dem Schulabschluss sollten erste Informationen eingeholt werden. Dann bleibt
ausreichend Zeit, um Interessen und Talente noch genauer auszuloten und mit dem einen
oder anderen Praktikum in den Alltag verschiedener Berufe hinein zu schnuppern.

Wichtiger als der konkrete Berufswunsch ist in der Anfangsphase ohnehin das Aufspüren von
Talenten. In welchen Berufen die sich optimal verwirklichen lassen, wird sich später zeigen.
Zum Beispiel beim gemeinsamen Besuch der Berufsberatung oder beim Stöbern in den
Internetportalen der Agentur für Arbeit. Auch der Besuch von Ausbildungsbörsen kann eine
gute Gelegenheit sein, sich mit verschiedenen Berufen vertraut zu machen und gleich noch
persönliche Kontakte zu Arbeitgebern zu knüpfen.

Eine der größten Herausforderungen für Eltern, die ihre Kinder in dieser Lebensphase
unterstützen wollen, ist es, die richtige Balance zu finden. Es ist auf jeden Fall wichtig, den
Jugendlichen als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen und sie auch ganz konkret zu
unterstützen – etwa beim Erstellen einer vorzeigbaren Bewerbungsmappe oder der
Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch. Auf keinen Fall darf die Hilfe aber so weit gehen,
dass den jungen Leuten alle Verantwortung abgenommen wird. Denn gerade beim Eintritt in
den Beruf kommt es darauf an, dass sie eigenständig und selbstbewusst agieren können.

Arbeitgeber freuen sich über engagierte Eltern, weil sie dann von dieser Seite keine Probleme
befürchten müssen. Aber sie sind sehr skeptisch, wenn Väter oder Mütter zu dominant
auftreten oder ihren Nachwuchs zu sehr behüten. Schließlich ist der Schritt in den Beruf auch
der ins Erwachsenenleben.