Kaiserslautern – Gemeinsam gegen fragwürdige Schönheitsideale

Stadt, Landkreis und Drogenberatung starten Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche
Soziale Netzwerke und digitale Medien nehmen einen immer größeren Raum im Alltag bei Kindern und Jugendlichen ein. Optimierte Selbstdarstellungen und fragwürdige Schönheitsideale der unzähligen Influencer, Werbung und gesellschaftliche Erwartungen sind allgegenwärtig. Vergleiche, Selbstzweifel und negative Gedanken über das eigene Aussehen entstehen oft schon in jungen Jahren. Umso wichtiger ist es, frühzeitig zu sensibilisieren, einen positiven inneren Dialog zu fördern und den Fokus auf Selbstwert, Vielfalt und Individualität zu legen.
Mit einem gemeinsamen Kreativwettbewerb wollen Stadt und Landkreis Kaiserslautern sowie die Jugend- und Drogenberatung „Release“ junge Menschen dazu einladen, sich künstlerisch bewusst mit der Frage auseinanderzusetzen „Was mag ich an mir?“ – jenseits von normierten Schönheitsbildern. Für die Darstellungsform gibt es keine Vorgaben. Es können Bilder eingereicht werden, Videos, Skulpturen u.v.m.
Teilnehmen können sowohl einzelne Kinder und Jugendliche, aber auch ganze Gruppen oder Klassen. Wichtig ist, die Beiträge klar mit Kontaktdaten zu kennzeichnen, um sie zuordnen zu können. Die Gewinnerinnen und Gewinner erklären sich mit Einreichen ihrer Arbeit einverstanden, dass ihr Name und das eingereichte Werk in Printmedien sowie in digitalen Medien veröffentlicht werden dürfen. Abgabeschluss ist der 3. Juni 2026. Prämiert werden die besten Beiträge der Stadt Kaiserslautern am 17. Juni durch die städtische Beigeordnete Anja Pfeiffer und die aus dem Landkreis am 28. Juni am Tag der Familie der Kreisverwaltung durch Landrat Ralf Leßmeister.
Ziel ist es, einen respektvollen und liebevollen Umgang mit dem eigenen Selbstbild zu stärken und Mut zu machen, die eigene Einzigartigkeit wertzuschätzen. Gleichzeitig sollen die Beiträge dazu anregen, gängige Schönheitsideale kritisch zu hinterfragen und zu erkennen, dass es kein „richtig“ oder „falsch“ gibt. Jeder von uns ist ein Individuum und erzählt seine eigene Geschichte was Anerkennung und Respekt verdient.
Die Kunstwerke können per Post oder Email gesendet oder gerne auch persönlich, nach Terminvereinbarung, an Mitglieder des Arbeitskreises Suchtprävention überreicht werden:
Björn Schmitt, Jugend- und Drogenberatungsstelle (Release e.V.), Am Gottesacker 13, 67655 Kaiserslautern, Tel. 0631 64575, info@release-kl.de
Petra Brenk, Kreisverwaltung Kaiserslautern, Kreisjugendpflege, Lauterstraße 8, 67657 Kaiserslautern, Tel. 0631 7105359, petra.brenk@kaiserslautern-kreis.de
Nicole Junk, Stadtverwaltung Kaiserslautern, Jugend- und Programmzentrum, Steinstraße 47, Tel. 0631 4145452, juz-kl@web.de
Jessica Spettel, Stadtverwaltung Kaiserslautern, Jugendhaus, Augustastraße 11, 67655 Kaiserslautern, Tel. 0631 3652689, jessica.spettel@kaiserslautern.de
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