‚Starke Radverbindung von Kaiserslautern nach Westen wäre ein großer Gewinn‘

Machbarkeitsstudie für Pendlerradroute Kaiserslautern-Landstuhl fertiggestellt
Der Verkehrsstaatssekretär vom Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz, Andy Becht, hat am Freitag die fertig gestellte Machbarkeitsstudie zur Pendlerradroute Kaiserslautern-Landstuhl überreicht. Damit ist eine geeignete Linienführung für die knapp 16 Kilometer lange Pendlerradroute gefunden.
„Die fertig gestellte Machbarkeitsstudie ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Realisierung der Pendlerradroute zwischen Kaiserslautern und Landstuhl. Sie legt den Grundstein für ein modernes und vielfältiges Mobilitätsangebot in der Region. Mit unseren Pendlerradrouten wollen wir attraktive Radschnellverbindungen schaffen und den Alltagsradverkehr fördern“, sagte Verkehrsstaatssekretär Andy Becht bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie in Landstuhl.
Insgesamt wurden fünf Trassenvarianten zur Radverkehrsführung untersucht. Nach erfolgter Variantenbewertung wurde eine Vorzugstrasse in dem rund 15,8 Kilometer langen Abschnitt ermittelt.
„Ziel der Pendlerradroute Kaiserslautern – Landstuhl ist es, in dem Korridor zwischen Hauptbahnhof Kaiserslautern, Kindsbach und dem Bahnhof Landstuhl eine für den Alltags- und Pendlerverkehr durchgängige und möglichst direkt geführte Radverkehrsverbindung zu entwickeln und dabei wichtige Radverkehrsziele und Arbeitsplatzschwerpunkte zu erschließen“, erläuterte Becht. Dabei spiele die Integration in das bestehende Radwegenetz eine zentrale Rolle.
Die Machbarkeitsstudie ist ein gemeinsames Projekt von Land, LBM, VG Landstuhl, Stadt Kaiserslautern, Planungsgemeinschaft Westpfalz und Zukunftsregion Westpfalz. Das Land hat, wie bei allen Machbarkeitsstudien für die Pendlerradrouten im Land, 80 Prozent der Kosten übernommen. Das entspricht im Fall der Studie zur Route KL-Landstuhl rund 40.000 Euro.
Seitens der Stadt waren Umweltdezernent Manuel Steinbrenner sowie Vertreter der Referate Tiefbau und Stadtentwicklung vor Ort, darunter die städtische Radverkehrsbeauftragte Julia Bingeser. „Eine durchgehende starke Radverbindung von Kaiserslautern entlang der Kaiserstraße nach Westen wäre für alle Beteiligten ein großer Gewinn. Sie bietet aufgrund der weitestgehend flachen Topographie außerdem perfekte Bedingungen auch für weniger geübte Radfahrerinnen und Radfahrer. Mit der Machbarkeitsstudie kommen wir dem Ziel der Realisierung ein gutes Stück näher“, so Manuel Steinbrenner.
Die Machbarkeitsstudie wird nun in den kommunalen Gremien beraten. Auch eine Befahrung der Route per Fahrrad wird stattfinden. Nur mit der Unterstützung der Kommunen als Vorhabenträger einzelner Radwegeabschnitte können die Planungen der gesamten Pendlerradroute bis zur Baureife geführt werden.
Mit der Fertigstellung der Studie für die Pendlerradroute Kaiserslautern-Landstuhl liegen nun für fast alle Pendlerradrouten in Rheinland-Pfalz fertige Machbarkeitsstudien vor. Die Studien für die Strecke rund um Koblenz, Boppard bis zur Landesgrenze NRW sind in Arbeit.
Die Machbarkeitsstudie zur Pendlerradroute KL-Landstuhl ist auf www.radwanderland-fachportal.de zu finden.
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