Neuer Boost fürs Unionsviertel

Wirtschaftsministerin Schmitt überreichte Förderbescheid in Höhe von 15.000 Euro
Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat am Dienstag dem Vorstandsvorsitzenden des Fördervereins Unionsviertel Kaiserslautern e.V., Matthias Quinten, im Beisein von Oberbürgermeister Klaus Weichel einen Förderbescheid in Höhe von 15.000 Euro übergeben. Im Rahmen des Regierungsschwerpunkts Innenstädte der Zukunft unterstützt das Ministerium Initiativen mit dem CityBoost bei den Vorbereitungen zur Gründung eines Business Improvement Districts (BID).
Das Unionsviertel in Kaiserslautern soll mit neuem Leben gefüllt und wieder attraktiver werden. Das Quartier umfasst den westlichen Bereich der Fußgängerzone mit den Straßen Kerststraße, Pirmasenser Straße, Grüner Graben sowie einen Teilbereich der Richard-Wagner-Straße. Die Initiative will die dort zu beobachtende Entwicklung von zunehmenden Leerständen und ausbleibender Kundschaft bestmöglich umkehren.
„Ich freue mich über das beispielhafte Engagement des Fördervereins, das historische Quartier in der Kaiserslauterer Innenstadt nachhaltig und resilient zu entwickeln“, sagte Ministerin Schmitt. „Es sind kreative Ideen und ein vereintes Engagement, die zusammengenommen unsere Innenstädte voranbringen, sie als lebens- und liebenswerte, als gesellschaftliche, wirtschaftliche, kommunikative und kulturelle Zentren attraktiv halten.“
„Die Förderung trifft genau an der richtigen Stelle auf die richtigen Menschen“, bedankte sich OB Weichel für die Zuwendung im Namen der Stadt. Quinten engagiere sich mit seinem Verein schon sehr lange für das Unionsviertel, auch in kleinen Dingen wie etwa Verschönerungsmaßnahmen oder durch das Zusammenbringen der Hausbesitzer. Es werde interessant zu beobachten sein, wie die Gelder zugunsten des Quartiers genutzt werden.
Schmitt, Quinten und der OB nutzten das Treffen, um sich über die bisherigen Aktionen zur Steigerung der Attraktivität des Unionsviertels auszutauschen, die in enger Verzahnung mit dem städtischen Citymanagement umgesetzt wurden. Angefangen vom Historischen Stadtlehrpfad, über die Gründung der Aktionsgemeinschaft der Gewerbetreibenden bis hin zu beliebten Kulturveranstaltungen im Unionsviertel wurden im Unionsviertel bereits nahezu 20 Projekte umgesetzt.
Wie Quinten berichtete, habe das Projekt deutlich unter Corona gelitten, die Zusprüche seien mit der Zeit immer mehr zurückgegangen. „Mit der Förderung machen wir einen ganz neuen Anfang, wir starten sozusagen das Projekt Unionsviertel Version 2.0.“
Weitere Informationen zum Regierungsschwerpunkt Innenstädte der Zukunft sowie zum CityBoost finden Sie hier: https://innenstaedte.rlp.de/cityboost/
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