Kaiserslautern – OB Kimmel zu Gast in der Grundschule Schillerschule

Neues Format zur Demokratiebildung mit Bildungsbüro
„Hallo Oberbürgermeisterin“ hieß es nicht nur aus fröhlichen Kinderkehlen beim Eintreffen von Oberbürgermeisterin Beate Kimmel in der Grundschule Schillerschule. Es ist gleichzeitig der Titel eines neuen Formates, das das Lautrer Stadtoberhaupt zukünftig interessierten Grundschulen in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bildungsbüro anbietet und nun seine Premiere feierte.
Einerseits sehr gespannt, andererseits auch aufgeregt hatten die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der ersten bis vierten Klasse der Grundschule Schillerschule ihrem Gespräch mit der Oberbürgermeisterin entgegengefiebert. Dessen Inhalte hatten sie zuvor in ihren Klassen in einem Fragenkatalog festgehalten und zusammen mit ihrer Schulleiterin Daniela Günther und Schulsozialarbeiterin Alisa Burkey vorbereitet. „Es ist mir wichtig, Eure Wünsche und Meinungen zu einem Kaiserslautern zu hören, das es für Eure Zukunft zu gestalten gilt“, begrüßte Kimmel die neun hochmotivierten Mitglieder des Kinderrates, die auch gleich in ihre Themen einstiegen.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen vor allem die Spielplätze in den unmittelbaren Nachbarschaften der Schülerinnen und Schüler. Diese würden teilweise vor Ort fehlen, teilweise durch abgebaute oder kaputte Spielgeräte nicht den Wünschen der Kinder entsprechen. Dabei mit in der Kritik stand immer wieder auch das Fehlverhalten einiger Jugendlicher und Erwachsener. So würden beispielsweise achtlos liegengelassene Glasscherben die Spielplätze für Kinder gefährlich machen. Zudem hätten die Geschwister oder Freundinnen und Freunde vor manch einem Erwachsenen Angst.
Darüber hinaus wünschten sich die Kinder von ihrer aufmerksam zuhörenden und mitschreibenden Oberbürgermeisterin auch rücksichtsvollere Autofahrende, die sich an die Geschwindigkeit in Spielstraßen halten, mehr Blumen und Bäume, mehr rauchfreie Zonen und Hilfen für obdachlose Menschen wie kostenloses Essen und Kleidung. Mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern hatte die kleine Gesprächsrunde zuvor noch weitere Wünsche an Kimmel formuliert, die diese im Anschluss als Bildcollage und Erinnerung an ihren Schulbesuch erhielt.
„Die Grundschule Schillerschule ist ein Musterbeispiel für Demokratiebildung“, zeigte sich das Stadtoberhaupt über die Arbeit der Verantwortlichen begeistert. Wie in vielen Grundschulen Kaiserslauterns wird dort in jeder Klasse eine Sprecherin oder ein Sprecher gewählt. Diese treffen sich dann alle vier Wochen zum Kinderrat und nehmen dessen Ergebnisse wie bei „Hallo Oberbürgermeisterin“ wieder mit zurück in ihre Klassen.
Das neue Format Kimmels ist eines von mehreren Projekten zur Demokratiebildung, die im Bildungsbüro der Stadt, das Teil des Büros der Oberbürgermeisterin ist, angesiedelt sind. Sie sollen Schulklassen aller Altersstufen Politik und Menschen, die sich darin engagieren, näher bringen und Demokratie erlebbar machen. „Hallo Oberbürgermeisterin“ richtet sich dabei speziell an Grundschulen, die die Rathauschefin entweder in ihre Schule einladen oder sie an ihrem Arbeitsplatz besuchen können.
Weitere Informationen sind beim Bildungsbüro unter der E-Mail-Adresse bildungsbuero@kaiserslautern.deoder telefonisch unter (0631) 365-2352 gerne erhältlich.
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