Reichenbach-Steegen (Kreis Kaiserslautern) – Vermeintlicher Bankbrief wird zur Betrugsfalle

Eine Bewohnerin der Ortsgemeinde erstattete am Montag Anzeige bei der Polizei, weil sie Opfer eines Betrugs wurde.
Die Masche der Betrüger: Ein täuschend echt aussehender Brief der Hausbank, der mit einem QR-Code versehen ist. Wenn der Kunde den Code mit einem Mobiltelefon scannt, wird er auf eine sogenannte Phishing-Seite weitergeleitet. Hierbei handelt es sich um eine Homepage, die dem Internetauftritt des eigentlichen Finanzunternehmens zum Verwechseln ähnlich sieht. Nachdem der Kunde nun seine Bankdaten eingibt, wird er aufgefordert, eine Handy-App herunterzuladen. Über diese Anwendung gelingt es den Tätern, Zugriff auf das Konto des Betrogenen zu erlangen.
So erging es auch der besagten 72-Jährigen. Sie bemerkte den Betrug erst, als sie wenige Tage, nachdem sie die geschilderten Aktionen durchgeführt hatte, Abbuchungen aus einem anderen Bundesland auf ihrem Konto feststellte. Insgesamt entstand der Frau ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und rät den Empfängern solcher Briefe, den Anweisungen nicht zu folgen und sich mit ihrer Hausbank in Verbindung zu setzen.
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