Pirmasens – Wildunfälle in der Dämmerung: Sommerzeit erhöht das Risiko

Mit Beginn der Mitteleuropäischen Sommerzeit steigt erfahrungsgemäß das Risiko von Wildunfällen.

Darauf weist die Untere Jagdbehörde der Stadtverwaltung Pirmasens hin und gibt Tipps, wo Autofahrer besonders aufpassen müssen.

Durch die Zeitumstellung sind Autofahrer im morgendlichen Berufsverkehr nun eine Stunde früher auf den Straßen unterwegs. In der Dämmerung sind Rehe und Wildschweine besonders aktiv sind. Deshalb sollten Autofahrer vor allem in typischen Wildwechselzonen wie Waldgebieten oder entlang von Feldern und Wiesen die Geschwindigkeit an die Gefahrensituation anpassen.

Sollte es dennoch zu einem Wildunfall kommen, gelten bestimmte Verhaltenshinweis. Die Untere Jagdbehörde rät dazu die Warnblinkanlage einzuschalten, die Warnweste anzuziehen und die Unfallstelle abzusichern, auch wenn das verletzte Tier geflüchtet ist. Ruhe zu bewahren ist in solch einer Situation entscheidend. Bei Personenschäden wird geraten unbedingt die Notrufnummer 112 zu wählen und Erste Hilfe zu leisten.

Darüber hinaus muss nach Angaben der Unteren Naturschutzbehörde in jedem Fall die Polizei verständigt werden. Mit Durchgabe des genauen Standorts kann die Polizei den Unfallort dem zuständigen Jagdpächter zuordnen und entsprechende Maßnahmen abstimmen. Autofahrer sollen in sicherer Entfernung zum Unfallort warten bis Polizei oder Jäger eintreffen. Verletzte Tiere sollten nicht angefasst werden, da sie sich möglicherweise wehren. Das angefahrene Wild darf nicht vom Unfallort entfernt werden, da dies strafrechtliche Folgen haben kann, erläutert die Untere Jagdbehörde

Stadt Pirmasens

Datum: 10. April 2026|Thema: Facebook, Landkreis Südwestpfalz, Pirmasens, Top Aktuell|

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