Kaiserslautern – „Hochwasser begrenzt halten, Schäden reduzieren“

Abschlussveranstaltung zum Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept
Knapp 50 Personen waren am Abend des 26. Februar in den Großen Ratssaal gekommen, um sich aus erster Hand über das neue Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept (HWSRVK) der Stadt zu informieren. Gut drei Jahre lang haben Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie relevante Träger öffentlicher Belange an dem Konzept, gearbeitet, am 15. Dezember wurde der Maßnahmenplan 2026-2030 dann vom Stadtrat beschlossen.
„Wir können Hochwasserereignisse nicht verhindern, aber wir können und müssen Vorsorge tragen“, so Beigeordneter Manuel Steinbrenner in seiner kurzen Begrüßung. Es handele sich um eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der alle gefordert seien, sich zu schützen, so der Umweltdezernent. „Hier müssen die Bürgerinnen und Bürger und die öffentliche Hand an einem Strang ziehen. Hochwasser begrenzt halten, Schäden reduzieren“, skizzierte er die beiden zentralen Aufgaben, die auf Stadt und Stadtgesellschaft zukommen. „Das neue Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept ist dabei unser zentraler Leitfaden.“ Annalena Goll, Leiterin des Kompetenzzentrums für Hochwasservorsorge und Hochwasserrisikomanagement, vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Mainz informierte über die seitens des Landes zur Hochwasservorsorge auf den Weg gebrachten Maßnahmen, so etwa die nunmehr direkt durch Novellierung des Landeswassergesetzes mögliche Festsetzung von Überschwemmungsgebieten, den Hydrozwilling und die geplante Onlinedirektberatung für Bürgerinnen und Bürger. Danach wurde das Konzept vom seitens der Stadtverwaltung beauftragten Ingenieurbüro Reihsner aus Wittlich vorgestellt. Abschließend informierte die Stadtentwässerung (STE) über die Pflichten und Möglichkeiten der Rückstausicherung.
Die Veranstaltung wurde von 14 bis 17 Uhr durch das Infomobil des Hochwasser-Kompetenz-Zentrums e.V. unterstützt, welches auf dem Rathausvorplatz den Bürgerinnen und Bürgern Beratung zum privaten Objektschutz sowie Informationen zur Prävention von Hochwasser- und Starkregenschäden bereitstellte.
Das HWSRVK enthält insgesamt 488 Maßnahmen, die in neun thematische Kategorien gegliedert sind, welche sich mit verschiedenen Aspekten der Starkregenvorsorge und -bewältigung befassen. Die Kategorien reichen von der privaten Vorsorge über die technische Optimierung bestehender Bauwerke bis hin zur multifunktionalen Flächenentwicklung und dem Katastrophenschutz. Das Konzept wurde zu 90 Prozent mit Fördermitteln der Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz erstellt. Es ermöglicht der Stadt nun auch, Förderanträge für die damit verbundenen Maßnahmen zu stellen.
Auf der Website www.kaiserslautern.de ist das Konzept unter „Leben, Wohnen, Umwelt > Umwelt > Wasser > Hochwasser“ veröffentlicht. Im städtischen Geoportal ist es zudem grafisch auf einem Stadtplan aufbereitet, wodurch die Maßnahmenvorschläge klar und übersichtlich visualisiert sind. Weitere Informationen sind unter geoportal.kaiserslautern.de zu finden.
BU: Umweltdezernent Manuel Steinbrenner begrüßte die interessierten Bürgerinnen und Bürger im Großen Ratssaal
Foto: Stadt Kaiserslautern
Wetter in Kaiserslautern Stand 17:15 Uhr Sonnig
Gefühlt 18°
Wind 9 km/h
Luftfeuchte 46 %
Wetterdaten: Open-Meteo.com
Aktuelle Beiträge
16. September 2026
16. September 2026
16. September 2026
16. September 2026
Events
Von der Pfalz bis nach Virginia und zurück
4. Oktober 2026 - 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
BUNT GEMISCHT
23. Mai 2024
17. März 2023
1. März 2025
15. Januar 2021
15. August 2023
21. Februar 2026
25. Juni 2024
2. November 2025
19. Juli 2026
28. Juni 2021
1. Januar 2025
19. April 2026
6. November 2021
30. August 2026
6. September 2025
30. März 2023
16. April 2025
14. August 2020
5. Juni 2025
28. Juni 2025
22. Juni 2023
29. November 2025
26. Januar 2025
2. Juli 2023
19. Juli 2026
20. Oktober 2023
28. Dezember 2023
15. Januar 2024
17. Juni 2024
13. Juli 2023
16. Januar 2024
26. Februar 2024
15. Februar 2021
18. November 2024
27. November 2024




