Karriere-Booster Künstliche Intelligenz

Wie Frauen jetzt von neuen Chancen profitieren
txn. Jahrelang lief im Job alles nach Plan. Doch plötzlich verändert sich das Spiel. Künstliche Intelligenz hält Einzug in den Arbeitsalltag – und stellt gewohnte Rollen und Karrierewege auf den Kopf. Viele Unternehmen erkennen das Potenzial der Technologie. Doch zentrale Fragen bleiben ungeklärt und nicht alle profitieren gleichermaßen von den neuen Möglichkeiten. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass bestimmte Gruppen den Anschluss verlieren.
Besonders Frauen in der beruflichen Mitte sind zunehmend verunsichert. Sie haben Verantwortung übernommen, führen Teams oder jonglieren zwischen Job und Familie – und stehen nun vor der Herausforderung, mit der rasanten Entwicklung Schritt zu halten. Doch genau darin liegt eine große Chance. Wer KI strategisch für sich nutzt, kann nicht nur im eigenen Berufsfeld wachsen, sondern auch systemische Hürden überwinden, die den Aufstieg bislang bremsten.
Eine aktuelle Randstad-Studie zeigt allerdings ein klares Problem: Frauen werden bei der KI-Qualifizierung deutlich seltener gefördert als Männer. Nur 28 Prozent der befragten Frauen haben bislang entsprechende Schulungen erhalten – bei den Männern sind es 36 Prozent. Kein Wunder also, dass die Begeisterung für KI bei vielen Frauen noch verhalten ausfällt. Ein Rückstand, der sich langfristig negativ auf Karrieren auswirken könnte.
Dabei eröffnet KI längst spannende neue Berufsfelder – auch jenseits von IT und Programmierung. Ob im datengetriebenen Marketing, in der Personalentwicklung oder der Ethikberatung von KI-Systemen: Überall werden Expertinnen gebraucht, die komplexe Zusammenhänge verstehen und menschliche Perspektiven einbringen. Der Zugang zu diesem Zukunftswissen entscheidet darüber, wer bei der nächsten Beförderungsrunde den Zuschlag erhält oder wer künftig die Digitalisierung eines ganzen Unternehmens verantwortet.
Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad bringt es auf den Punkt: „Viele Frauen unterschätzen, welche Türöffner KI-Zertifikate sein können – gerade bei internen Bewerbungen oder Gehaltsverhandlungen. Wer sich gezielt weiterbildet, verschafft sich Argumente, die auch Vorgesetzte beeindrucken: Zahlen, Daten und Skills, die direkt zum Unternehmenserfolg beitragen.“ Der strategische Tipp der Expertin: „Es lohnt sich, die eigenen Qualifikationen regelmäßig auf neue Anforderungen zu prüfen – und sich aktiv um geförderte Weiterbildungen zu bemühen, bevor sie von anderen belegt sind.“
Denn KI-Kompetenzen werden nicht nur in spezialisierten Abteilungen gebraucht. Sie werden in den kommenden Jahren zur Basisausrüstung vieler Berufe gehören – ähnlich wie heute Office-Kenntnisse oder Projektmanagement-Skills. Wer frühzeitig einsteigt, hat die Chance, sich als gefragte Expertin zu positionieren und eigene Schwerpunkte zu setzen. Die Möglichkeiten reichen vom Prompt Engineering über den Einsatz von KI in der Führung bis zur Beratung von Unternehmen beim ethisch verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie.
Wichtig dabei: Der Aufbau von KI-Wissen muss nicht von heute auf morgen geschehen. Viele Anbieter setzen inzwischen auf praxisnahe Module, die sich gut in den Berufsalltag integrieren lassen. Entscheidend ist, den ersten Schritt zu tun.
So wird aus einer technologischen Herausforderung eine echte Entwicklungschance: Wer KI versteht und beherrscht, erweitert nicht nur das eigene Kompetenzprofil, sondern schafft sich neue Freiräume – beruflich wie privat. Und genau das ist es, was Frauenkarrieren jetzt voranbringen kann.
txn. Gezielte Weiterbildung in KI eröffnet besonders Frauen neue Karrierechancen. Wer früh einsteigt, bleibt wettbewerbsfähig und kann den eigenen Weg aktiv gestalten.
txn-Foto: Randstad_RM_1246
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