Starke UnternehmerFrauen – Das Kick-Off Treffen im Rosenhof am 22.Oktober

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Andrea  Dorothe Schneider, mehr unter https://andrea-dorothe-schneider.com/

Andrea Schneider lud am Freitag, dem 22. Oktober zum ersten BVMW Treffen “Starke Unternehmerfrauen” aus Westpfalz und Saarpfalz nach Ramstein in die Tagungsräume des Hotel-Restaurants Rosenhof ein. Und alle kamen.

Die Kick-off Veranstaltung war mit 30 Teilnehmerinnen bis zum letzten Platz besetzt und kann schon jetzt als Erfolg verbucht werden. In Zukunft werden 4 Treffen pro Jahr anvisiert.

Gut besetzt, gut gelaunt: Das Kick off  ” Starke UnternehmerFrauen” Westpfalz-Saarpfalz im Hotel Restaurant Rosenhof

Erstes Treffen der “Starken UnternehmerFrauen”

Die Zeit war mehr als überreif für ein solches Projekt und hat mit Andrea Schneider als professioneller Führungspersönlichkeit die richtige Initiatorin gefunden. Als erfolgreiche Speakerin, Trainerin und Netzwerkprofi sorgte sie für die professionelle Organisation und Durchführung der Veranstaltung.
Dabei wurde sie tatkräftig vom Team des Restaurant-Hotels Rosenhof rund um Susanne Geib unterstützt. Ein Sektempfang zu Beginn beim Get-Together und gemeinsame Gespräche beim abschließenden Essen a la Carte umrahmten das Event.

Das Programm: Unternehmerinnen erzählen ihre Geschichte

Nach der Vorstellung des BVMW als starkem Vertreter des Mittelstandes in Deutschland und unterstützender strategischer Partner wurden die neuen Mitglieder begrüßt.
Andrea Schneider stellte sich und ihre Aktivitäten, auch außerhalb des BVMW, vor.

Diana Scholl , BVMW

Aus der BVMW Zentrale in Berlin war im Live-Stream Diana Scholl zugeschaltet und zeigte in ihrem Beitrag, dass das Thema ” Unternehmerinnen” auch deutschlandweit immer stärkere Resonanz erfährt. Frauen schließen sich immer stärker in eigenen Netzwerken zusammen und kooperieren hier sehr erfolgreich.
Der BVMW unterstützt das mit einer eigenen Plattform, in der sich Unternehmerinnen mit ihren Stories und Fallbeispielen vorstellen und vernetzen können.

 

Danach stellten 4 Unternehmerinnen sich und die Besonderheiten ihrer Unternehmen vor:

1) Petra Kunz von der Bäckerei Kissel: Leidenschaft für Brot – Ideen für die Welt

Juniorchefin Petra Kunz vom Backhaus Kissel “Brot und mehr” hat gut lachen

In Vertretung für Petra Kunz ließ Andrea die Geschichte der ehemals kleinen Dorfbäckerei aus Reichenbach-Steegen Revue passieren. Wir erfuhren, wie die kleine Bäckerei es schaffte, trotz vieler Rückschläge heute zu den wachstumsstarken Regionalbetrieben zu gehören, die es dank konsequenter Digitalisierung und unternehmerischem Weitblick schaffen, auch national und international zu punkten.
Kissel überzeugt durch traditionelle hochwertige Handwerksarbeit, die mit innovativen Ideen angereichert wird und mit pfiffigem Online-Marketing präsentiert wird. Der Vertrieb läuft sowohl stationär in eigenen Filialen, regional über Märkte und national / international über einen Online Versandshop. Mit diesen 3 Standbeinen steht der Betrieb wirtschaftlich auf gesunden Füssen, wie man dem lachenden Gesicht entnehmen kann, mit dem Petra Kunz auf allen Fotos zu sehen ist.

Mehr Infos: https://www.kisselbrot.de/

2) Vanessa Glaser: Start-Up mit gleich 2 Unternehmen

Vanessa Glaser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vanessa Glaser ist ein Tausendsassa und zögert nicht lange. Nach einer erfolgreichen Karriere in verschiedenen Unternehmen und als Bundesliga Sportlerin legte die junge Diplom-Ingenieurin zu Beginn dieses Jahres richtig los und gründete, mitten in der Covid Krise, die Unternehmen Die Innovationsbühne und Talentspezie
Die digitale Sichtbarkeit von KMUs steigern und Mitarbeiterrecruiting sind dabei die Hauptgebiete des jungen Unternehmens.
Im Gegensatz zu üblichen Arbeitsvermittlern hat Vanessa Glaser durch ihre excellenten Verbindungen zu den Hochschulen schon gute Fachkräfte in ihrer Datenbank und kann besonders schnell und mit hoher Erfolgsquote reagieren. Das ist besonders wichtig,, denn im Normalfall kostet das Recruiting eines einzelnen Mitarbeiters im akademischen Bereich leicht 40.000 € oder mehr.
Online Präsenzen wie Homepages, Social Media, Sea, Seo, Google- oder Facebook Ads, Unternehmensvideos erstellt Vanessa Glaser besonders gut deshalb, weil sie in der Ausführung auf ein gut vernetztes Team von Themenexperten vertraut.
Vanessa Glaser arbeitet völlig ohne Fördermittel und baut trotz einiger Rückschläge (Kundeninsolvenzen während der Covid Krise) ihren Kundenkreis sehr erfolgreich aus.
Ihre Hauptwunsch: Glücklich sein mit dem, was man tut.

Mehr Infos: https://innovationsbuehne.de/


3) Christiane Ank Kunze: Unternehmerin mit grandiosem Wachstum, die sich auch nicht durch Krisen bremsen lässt.

Christiane Ank Kunze, Chefin vem Sanitätshaus Ank

Christiane Ank Kunze vom Sanitätshaus ANK, einem Unternehmen mit mehreren Standorten und 180 Mitarbeitern, blickt auf eine mittlerweile 59-jährige Verbundenheit mit ihrem Unternehmen zurück. Vor 30 Jahren hängte sie aufgrund besonderer Umstände ihre damaligen Zukunftspläne an den Nagel und stieg mit einer Menge Ressentiments ins väterliche Geschäft ein. Das ist mittlerweile komplett anders: Christiane Ank-Kunze lebt mit ihren Mitarbeitern das Geschäft und engagiert sich als echte Lautererin auch weit darüber hinaus in der Region.
Vor über einem Jahr musste sie einen Totalverlust ihrer Hauptgeschäftsstelle von 1.800m² verkraften, die durch eine sinnlose Brandstiftung mit fast sämtlichen Firmenunterlagen und dem Inventar bis auf die Grundmauern niederbrannte.
Die Vollblut Unternehmerin steckte den Kopf nicht in den Sand. Mit ungeheurer Improvisationswut und unter Mitarbeit der gesamten Belegschaft lief der Betrieb sofort weiter aus Not- Büros, Zelten und sonstigen Ersatz-Immobilien.
Sie wünscht sich für die Zukunft mehr Unterstützung und Wahrnehmung durch Politik und die Krankenkassen. Sanitätshäuser sollen besser unterstützt werden, obwohl sie nur 3,5 % der Ausgaben im Gesundheitswesen ausmachen. ” Wir sind die Ärsche der Nation, wenn irgendwo schnell noch was gebraucht wird, dann müssen immer wir ran”
Probleme in ihrer Branche sieht sie derzeit in den allgemeinen Lieferschwierigkeiten und den allgemeinen Preissteigerungen.

Informationen: https://www.ank-sanitaetshaus.de/ 

4) Susanne Geib vom Hotel-Restaurant Rosenhof

Susanne Geib vom Hotel-Restaurant Rosenhof in Ramstein

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn professionell praktizierte Gastfreundschaft und Mitarbeiterliebe einen Namen hätten, dann könnten sie Susanne Geib heißen.
Susanne Geib liebt ihren Beruf, die Gäste und ihre Mitarbeiter. Der Schock kam bei Ausbruch der Corona Krise: ” Ich konnte mir nie vorstellen, dass meine Liebe mir verboten wird”
Doch auch hier kam Aufgeben nicht in Frage: Die Coronoa-Zeit nutzte der Rosenhof, der als Premium Adresse für ganzheitliche Erholung, eine erlesene Kulinarik und als modernes Tagungshotel bekannt ist, sinnvoll:
Mitarbeiterschulungen, Konzeptoptimierung, Modernisierungen und Umbauten machen sich mittlerweile positiv bemerkbar, auch die gesamte “Familie”, nämlich ihre Mannschaft, ist bei ihr geblieben. Der Rosenhof zeichnet sich neben kompletten Wohlfühlprogrammen auch durch regelmäßige besondere Events und “Kulinarische Highlights des Monats ” aus und ist beliebter Anlaufpunkt für Gesellschaften und Firmenkonferenzen.
Ihr Wunsch: Derzeit sieht sie eine große Gefahr im Entstehen einer 2 Klassen Gesellschaft. Man sollte in der Politik mehr auf den Mittelstand hören und diesen unterstützen, denn er bewegt als Hauptmotor die Wirtschaft.

Infos: https://www.hotel-rosenhof.de/

Wichtigstes Thema der Diskussion: Mitarbeiter

In der nachfolgenden allgemeinen Diskussion, kristallisierte sich das Thema Mitarbeitermangel deutlich heraus. Die meisten Unternehmerinnen haben damit zu kämpfen, jede auf ihre Weise.
Kleine handwerkliche Betriebe haben es dabei anscheinend leichter als die meisten Arbeitgeber. Illusorische Gehalts- und Boniforderungen, hohe Krankenstände und weitere Probleme verschärfen die Situation. Thema war ebenfalls die  damit einhergehende Auflösung der Solidargemeinschaft.
“Lieber kassieren als arbeiten” scheint immer mehr das Credo zu sein. Wenn auch hohe Bruttolöhne nach Abzug aller Kosten zu nur einem geringen Netto führen, fördere das nicht grade die Motivation, sich jeden Morgen ins Auto zu setzen und zur Arbeit zu fahren.
Ebenfalls verhindere die Steuerklasse 5 bei Verheirateten, dass gut ausgebildete Frauen Lust haben, einen Job anzunehmen, um danach eigentlich nichts übrig zu haben.
Beim Thema Zusatzarbeit das Gleiche: Mitarbeiter fragen die Chefinnen: ” Warum soll ich arbeiten, wenn alles im Lohnbescheid abgezogen wird”
Ebenfalls kritisch wird in vielen Fällen die Zuwanderungsqualifikation gesehen: Sprachliche, fachliche und ethnische Barrieren verhinderten in vielen Fällen eine Einstellung. Eine Frau als Chef ginge bei Vielen schon gar nicht.

Aufruf zur Teamarbeit und Vernetzung

“Zusammenkommen ist ein Anfang, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg”.
Mit diesem Zitat appellierte Andrea Schneider an die Kooperationsbereitschaft der Unternehmerinnen untereinander.
Frauen netzwerken anders als Männer und sollten auf jeden Fall die Vorteile der gegenseitigen Unterstützung nutzen. Eine Kooperation im Netzwerk ist dann besonders effizient, wenn man Inhalte liefert, die die Netzwerkpartner weiter bringen.
Als letzter Punkt wurde ein Treffen pro Quartal ins Auge gefasst, um die starken Unternehmerfrauen auch in Zukunft erfolgreich weiter zu bringen.

Alles in allem eine gelungene Auftaktveranstaltung, die der Startschuss für eine gute Zukunft sein kann.

Wer sich mit Andrea Schneider in Verbindung setzen möchte, oder mehr über ihre sonstigen Aktivitäten erfahren möchte, kann das hier tun:  https://andrea-dorothe-schneider.com/