Potenziale von Mädchen stärken

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txn. Am 22. April findet der Girls’Day statt – wenn auch überwiegend digital. Schülerinnen können dann in typische Männerberufe hineinschnuppern.
Foto: Randstad/kompetenzz.de

Girls’Day – der Zukunftstag

txn. Wenn es um den Beruf geht, haben junge Mädchen heute die Qual der Wahl. Obwohl die Auswahl groß ist, ergreifen viele nach ihrem Schulabschluss dennoch eher klassische „Frauenberufe“ und werden Verkäuferin, Krankenschwester oder Erzieherin. Über handwerkliche oder technische Berufe denken viele Mädchen nicht einmal nach. Um versteckte Potenziale von Mädchen zu stärken, findet dieses Jahr am 22. April 2021 erneut der GirlsDay statt. Am Mädchen-Zukunftstag öffneten in den vergangenen Jahren viele Betriebe ihre Türen, um Schülerinnen ab der 5. Klasse ihre Berufe näherzubringen. Es wurden Workshops angeboten und praktische Einblicke gewährt. In diesem Jahr ist das nur unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich, weshalb viele Angebote in den digitalen Raum verlegt wurden. „Der Girls’Day 2021 steht unter dem Motto Berufsorientierung 4.0“, erklärt Petra Timm von Randstad Deutschland. „Viele teilnehmende Unternehmen und Institutionen richten den Aktionstag in diesem Jahr digital aus und verzichten auf Präsenzveranstaltungen.“ Ein öffentliches Live-Programm, Interviews und Diskussionsrunden – all dies wird Teil der digitalen Girls’Day-Events sein. Unternehmen haben die Möglichkeit, sich mit eigenen digitalen Angeboten vorzustellen – oder sich im Rahmen des großen Digital-Events zu präsentieren. Eine gute Entwicklung, denn digitale Kompetenz ist mittlerweile in allen Berufen gefragt, ob in der Pflege, Bildung oder im Handwerk. Die virtuellen Angebote des Girls’Days sind deswegen ein wichtiger Schritt in Sachen Digitalisierung. Wer am digitalen Girls’Day teilnehmen möchte, findet alle notwendigen Informationen unter www.girls-day.de.